Montag, 22. Dezember 2008

2. Rundbrief von den Philippinen

Liebe Unterstützer, Verwandte, Freunde und Bekannte,
nach langer Zeit und vielen neuen Erfahrungen und Erlebnissen ist es wieder an der Zeit Euch davon zu berichten. Mittlerweile lebe ich nun seit 4 Monaten auf den Philippinen und Weihnachten steht schon vor der Tür.
Insgesamt gesehen habe ich bisher eine sehr schöne, erfahrungsreiche, aber auch schwierige Zeit hinter mir.
Zunächst möchte ich von meiner Arbeit berichten, die sich noch einmal etwas verändert hat. Klara, die andere MaZ’lerin und ich haben gemeinsam mit Mape (Musik, Kunst und Sport) Unterricht begonnen. Doch seit November unterrichte ich alleine noch zusätzlich täglich Mathe in der zweiten Klasse, was eine sehr große Herausforderung ist, weil es für die Kinder schwierig ist, mich auf Englisch zu verstehen. Andererseits verstehe ich die Kinder auch häufig nicht, wenn sie manchmal, ohne zu überlegen, auf Illongo losplappern und ich leider immer nur ein paar Wörter verstehe. Besonders schön ist es für mich, wenn die Kleinen versuchen, Englisch zu sprechen, vor allem, wenn es von Schülern kommt, die sonst eher selten Englisch sprechen. Außerdem musste ich mich erst einmal wieder an das schriftliche Subtrahieren gewöhnen. Die meiste Zeit des Unterrichts bin ich aber überwiegend damit beschäftigt, Tränen zu trocknen, die Kinder vom Herumlaufen abzuhalten und irgendwie Kämpfe zwischen den Kindern zu verhindern. Leider ist es so, dass viele Kinder aus schwierigen Familienverhältnissen stammen und oft nicht wissen, wie sie mit ihrer Gewalt und Wut umgehen sollen, weil sie entweder täglich Zuhause solche Streitereien mitbekommen oder weil sich niemand richtig um sie kümmert, sodass sie einfach immer Aufmerksamkeit suchen. Eines der berührensten Erlebnisse war, dass ein Schüler angefangen hat, sich selbst zu schlagen und mit dem Bleistift zu verletzen und ich ihm die Hände festhalten musste, damit er aufhört. Ich habe versucht ihn zu beruhigen, aber er hat einfach geschwiegen und stumme Tränen vergossen. Dieses Bild werde ich nie vergessen. Es ist für mich unbegreiflich, wie ein Kind gegen sich selbst so eine Wut entwickeln kann. Genauso unverständlich ist für mich, dass die Kinder in dem einen Moment nur stören und auf keine Ermahnung reagieren und sich im nächsten Moment wieder wie kleine Schmuseaffen an mich klammern.
Darüber hinaus unterrichte ich in der zweiten Klasse noch Mape allein und in der vierten und fünften mit Klara zusammen.
Zusätzlich bin ich noch ein bisschen mit “Klavierunterricht” angefangen, was auf einem alten klapprigen Keyboard eher unbefriedigend ist, aber dennoch seinen Zweck erfüllt.
An Musikalität mangelt es den Filipinos nicht im geringsten. Fast jeder Haushalt besitzt eine Stereoanlage und jeder zweite noch zusätzlich eine Karaokemaschine, sodass an jeder Ecke lauthals “geplärrt” wird und wenn man Glück hat die ganze Nacht mit einer Lautstärke, die in Deutschland nicht mehr nur als Ruhestörung gilt.
Auch auf den langen Fahrten mit dem Jeepney oder dem Pumpboat wird es einem dank lauter Musik nie langweilig. Man braucht sich auch nicht wundern, wenn plötzlich neben dir jemand an zu “singen” fängt, das ist hier einfach ganz normal und ich hab mich dem auch schon angepasst J. Abschließend kann ich zu meiner Arbeit sagen, dass sie mir sehr großen Spaß macht, aber man manchmal abends todmüde ins Bett fallen möchte, leider jedoch noch den Unterricht vorbereiten muss. Somit wird die Nacht meist sehr kurz, da man spätestens ab 5 Uhr in der Früh gnadenlos von den Hähnen geweckt wird.
Als ich hier ankam besaßen die Schwestern ungefähr 10 Hühner, mittlerweile hat sich die Zahl bestimmt vervierfacht. Neben Hühnern wüsten hier auch manchmal Ziegen und Kühe der Nachbarn im Garten herum oder wir bekommen seltenen Besuch von einer Schlange (insgesamt habe ich bisher 4 Schlangen gesehen, 3 zum Glück nur aus dem Auto). Nicht zu vergessen sind die ganz vielen Eidechsen in kleiner und großer Ausführung, die einen manchmal auch im Zimmer besuchen. Außerdem findet man sehr viele Frösche, die einen nachts auf dem Flur ganz schön erschrecken können. Wie man sieht geht es hier sehr tierisch zu.
Auf den Straßen hier auf Guimaras muss man immer vor riesigen Wasserbüffeln auf der Hut sein, die hier neben Motorrädern mit Karren das Hauptverkehrs-/Transportmittel sind. Sie geben häufig ein bizarres Bild ab, wenn ganz dünne, schlaksige, alte Männer oder kleine Jungen auf den Rücken dieser träge aussehenden, aber vor Kraft strotzenden Tiere sitzen. Ein bisschen vorsichtig bin ich auch immer, wenn mir Männer mit riesigen Buschmessern begegnen, die wirklich aussehen wie Buschmänner.
So gestaltet sich das ländliche Leben hier auf Guimaras.
Ein großes Problem in dieser armen Gegend ist das Wasser. Des Öfteren habe ich es auch schon zu spüren bekommen. Denn wenn man kein fließendes Wasser mehr hat, muss man es eimerweise von einem großen Regenwassertank im Garten schleppen und dann fällt einem erst einmal auf, wie viel Wasser man eigentlich benutzt und lernt dieses sehr zu schätzen. In der Sommerzeit reicht natürlich der Tank mit dem Regenwasser nicht aus und wir werden zum Wäsche waschen und vielleicht auch zum “duschen” zur Quelle bei unseren Nachbarn gehen. Hier auf dem Gelände ist die Quelle leider nicht tief genug, sodass das Wasser in der Trockenzeit versiegt.
Mein Leben hier ist einfach absolut nicht mit meinem Leben in Deutschland vergleichbar.
Besonders gewöhnungsbedürftig ist für mich, dass man immer im Rampenlicht steht und ich glaube, dass mich mittlerweile fast jeder auf der ganzen Insel kennt. Unter anderem hat dazu auch mein Fernsehauftritt im philippinischen Lokalsender beigetragen. Da Klara und ich abends in der Stadt im Jeepney beklaut wurden, hatten wir nach dem Schock einen eher amüsanten Besuch bei der Polizei, wo alles genau zu Protokoll genommen wurde und dann plötzlich ein Fernsehteam auftauchte. Leider haben wir von unserer “Berühmtheit” erst hinterher von unseren Schülern erfahren, denn ich hätte es zu gerne selbst gesehen. Dies ist mittlerweile schon wieder zwei Monate her und immer noch werden wir darauf angesprochen und von allen gewarnt. Das Problem für mich ist einfach, dass ich mich nicht als Touristin fühle und deshalb dann manchmal vielleicht ein bisschen unvorsichtig gewesen bin, aber daraus hab ich jetzt gelernt.
Im Konvent darf man sich leider auch nicht zu sicher fühlen, da sich unsere Nachbarn aus purer Verzweiflung und vor Hunger einfach mal im Garten an den Papayabäumen bedienen und so tun als wenn es ganz selbstverständlich wäre. Zu dieser Selbstverständlichkeit noch eine kleine Anekdote am Rande: Einer unserer weiter entfernt wohnenden Nachbarn hat sich das Altöl vom Auto genommen. Die Schwestern haben ihn dann darauf angesprochen und er hat ohne Scham gesagt, dass die Schwestern das ja sowieso nicht mehr gebrauchen können und er sich das deshalb einfach genommen hat. Er hat auch überhaupt nicht verstanden, warum er das nicht einfach so still und heimlich machen kann und erst fragen sollte, das fand ich schon sehr kurios. Aus diesen Gründen wurde die Schule in eine Art Gefängnis verwandelt. Alle Fenster und Türen sind nun mit Gittern gesichert, denn es ist schon des Öfteren vorgekommen, dass sich ganze Türen in den neuen Häusern der Nachbarn wiedergefunden haben.
Wir sind auch nicht verschont geblieben, denn als wir vor ein paar Tagen von der Messe zurückkamen, hat jemand versucht, in unser Zimmer zu gelangen. Glücklicherweise war derjenige nicht erfolgreich und witzigerweise hat er sogar den Stock dagelassen, mit dem er versucht hat, etwas zu klauen, sowas habe ich echt noch nie erlebt J. Überwiegend geht es um Nahrung und jetzt kurz vor Weihnachten um Weihnachtsgeschenke.
Das Problem ist einfach, dass man Essen immer nur für einen Tag geben darf, da es sonst verkauft würde und die Menschen nur abhängig macht. Denn die meisten sind Bauern, aber leider einfach zu faul, etwas für den Eigenbedarf anzubauen, vor allem aber auch, weil das Grundstück, worauf sie wohnen, nicht ihnen gehört. Geld ist ein weiteres schwieriges Thema, denn wenn Geld vorhanden ist, werden davon sofort die Schulden bezahlt oder eben Alkohol gekauft. Geld leihen ist wirklich die Spezialität der Filipinos.
Um noch weiter auf die Kultur einzugehen, kann man sagen, dass die Philippinen das unasiatischste Land auf diesem Kontinent sind; einerseits, weil der Anteil der Christen bei 90% liegt, was auf die spanische Kolonialisierung zurückzuführen ist und andererseits, weil es sehr stark amerikanisiert ist. Amerika ist einfach das größte Vorbild und für viele Menschen gibt es nur zwei Länder, die Philippinen und Amerika. Alle „Weißen“ kommen hier aus Amerika J. Leider ist durch den großen Einfluss der Kolonialisierung viel von der eigenen Kultur verloren gegangen, aber die Unpünktlichkeit und Gelassenheit, die man manchmal vorschnell als Faulheit oder Trägheit abstempelt, ist dann wieder sehr asiatisch, was auch einfach wetterbedingt ist! Viel zu häufig sieht man, dass schon am frühen Morgen Karten gespielt werden und einfach nur herumgesessen wird. Insgesamt gesehen sind die Filipinos voller Lebensfreude und ganz besonders gastfreundlich und warmherzig. Ich fühle mich immer sehr wohl und aufgenommen.
Nun möchte ich von zwei wichtigen Erlebnissen berichten, die mich sehr bewegt haben. Zum Einen haben wir ein Gefängnis besucht und zweitens einen Krankenbesuch im Krankenhaus auf Guimaras gemacht.
Mit einigen Schwestern haben wir zusammen ein Gefängnis in Iloilo besucht, da dort eine Art “Besinnungs/Orientierungstage” stattfanden. Ich habe mir das Gebäude viel grösser vorgestellt, weil mir vorher bekannt war, dass dort 649 Männer leben/inhaftiert sind. Sie alle waren jedoch in einem sehr kleinen Gebäude untergebracht, ja fast schon “zusammengepfercht”. Schätzungsweise waren zwischen 20-30 Männer in einer Zelle und das unter menschenunwürdigen Bedingungen. Auf den ersten Blick sah es so aus, dass dort alles sehr locker ablaufen würde, weil die Aufseher/Polizisten nur vorne im Eingangsbereich saßen und die Insassen, die sich gut führten, die Aufsicht übernommen hatten. Zudem sind die Zellen nur in der Nacht abgeschlossen, in der anderen Zeit ist es, wie mir ein Insasse erzählte, erlaubt, sich frei auf dem Gelände zu bewegen und mit dem Besuch scheint man auch ganz locker umzugehen. Als wir dort waren, fand gerade ein Wettbewerb um den schönsten Weihnachtsstern statt. Dafür hat jede Zelle einen riesigen Stern gebastelt und dafür nur Naturmaterialien verwendet. Sie sahen wirklich sehr schön aus. Das faszinierende war für mich jedoch, wie friedlich diese ganzen Männer zusammensitzen können und miteinander beten. Das war ein sehr bewegender Moment für mich.
Ein zweites interessantes wie auch schockierendes Ereignis war mein Krankenhausbesuch. Eine unserer kleinen Schülerinnen aus dem “Kindergarten” hat den Fuß in die Speichen des Motorrades bekommen und musste deshalb ins Krankenhaus. Als ich das Krankenhaus betrat kam mir nur Kindergeschrei entgegen und als ich dann das Zimmer betrat war ich wirklich erschrocken. Dort standen sechs Betten, die mit mindestens 10 Patienten belegt waren, von Säuglingen bis hin zu Jugendlichen.
Man hörte überall nur Geschrei, die hygienischen Bedingungen waren katastrophal und es war total stickig. Überall lag Essen herum (schon mit Ameisen befallen), was von Verwandten gebracht wird, da man für die Nahrung selbst sorgen muss, ebenso für die Medikamente. Die Bettlaken sahen so aus, als wenn sie schon seit Wochen nicht mehr gewaschen worden seien. Ich kann die menschenunwürdigen Umstände kaum beschreiben, aber für mich war es einfach schrecklich. Zum Glück geht es der Kleinen wieder besser, nachdem sie in einem Krankenhaus in der Stadt operiert wurde.
Zu guter Letzt möchte ich noch passend vor Weihnachten auf die Religion eingehen. Wie ich schon häufiger erwähnt habe, sind 90% der Bevölkerung Christen und 80% davon Katholiken. Dies kann man auch nicht uebersehen, denn in jedem Jeepney, Taxi, Pumpboat, Tricycle und Motorrad hängt mindestens ein Rosenkranz und vielleicht sogar noch ein Marien-/Jesusbildchen. Bei dem Fahrstil erscheint mir das auch sehr wichtig zu sein, denn für mich herrscht auf den Straßen absolutes Chaos. Auf Guimaras habe ich mich schon selbst an den Fahrstil gewöhnt und ich hoffe, dass ich die deutschen Verkehrsregeln nicht vergessen werde.
Die Gottesdienste sind gut vergleichbar mit unseren, außer dass sie viel besser besucht sind. In der Stadt gibt es sonntags mindestens fünf Messen, allerdings nicht auf Guimaras. Dort gibt es sonntags nur eine Messe, die immer voll ist, aber nicht länger dauert als eine Messe in Deutschland. Der Ablauf ist auch vergleichbar, außer dass zum Offering (ich finde leider keine passende Übersetzung) vor der Gabenbereitung Gaben für den Pastor zum Altar gebracht werden (u.a. Reis, Bananen etc. oder auch Toilettenpapier), dann werden die Sponsoren vom Pastor gesegnet. Anders ist auch, dass zum Friedensgruß immer alle Schüler, die in der Kirche sind, die Schwestern, Lehrerinnen und uns MaZ’lerinnen auf die Wange küssen. Man kann sich also vorstellen, was das fuer ein Tumult in Schulmessen (jeden Mittwochmorgen und einmal monatlich in der Gemeinde) ist und man mit Küsschen regelrecht überhäuft wird.
Aus meiner Sicht kann ich sagen, dass mir die Filipinos als sehr gläubig erscheinen. Für mich nicht ganz verständlich ist allerdings, dass man fast in jedem kleinen Dorf mindestens fünf unterschiedliche Kirchen findet, von denen mindestens drei zu einer Sekte gehören (u.a. Mormonen, Zeugen Jehovas, Anhänger der Iglesia ni Christo uvm.). Ich kann leider nicht sagen zu welcher Glaubensrichtung die Mitglieder der Sekten gezählt werden, da es wirklich überraschend viele sind.
Nun komme ich zum Weihnachten feiern hier auf den Philippinen. Schon seit September laufen überall Weihnachtslieder, was bei den hohen Temperaturen irgendwie ganz unpassend schien. Die ersten kitschig geschmückten Tannenbäume habe ich Mitte Oktober entdeckt und seit dem ersten Advent sind auch die öffentlichen Gebäude mit sehr vielen bunten Lichtern geschmückt (sowas habe ich echt noch nie gesehen). Da muss man sich nicht wundern, wenn mal wieder Stromausfall ist.
Neun Tage vor Weihnachten gehen wir jeden Morgen (eigentlich noch Nacht) um 4.30 Uhr zur Messe. Diese traditionelle Messe nennt sich „Aguinaldo Messe“, die auf Weihnachten vorbereiten soll und auf den Philippinen einzigartig ist. An den ersten zwei Tagen war ich ehrlich gesagt todmüde, aber mittlerweile habe ich mich daran gewöhnt, so früh aufzustehen. Die Messe wird sehr feierlich gestaltet und es werden viele Lieder gesungen. Mitten in der Nacht stehen die Menschen auf, um sich auf den kurzen oder auch weiten Fußweg zur Kirche zu machen, der in absoluter Dunkelheit und bei frischem Wind (ehrlich, ich habe auch gefroren und meinen Pullover ausgepackt) mühsam sein muss. Seit Beginn dieser Messen wünscht man sich schon überall „Frohe Weihnachten“, was für mich sehr ungewöhnlich ist.
Die Weihnachtszeit geht auf den Philippinen nur bis zum 24. Dezember, da hier der 1. und 2. Weihnachtstag nicht gefeiert wird, so wie wir es gewohnt sind. An Heiligabend sind wir mit den Schwestern in einer anderen Gemeinde eingeladen. Zu unserem Glück dürfen Klara und ich auch noch ein musikalisches Solo in der Messe einlegen. Die Messe beginnt um 22 Uhr und danach wird in den Familien ausgiebig gegessen (wenn genug Geld für Essen vorhanden ist).
Zurzeit habe ich bis zum 5. Januar Weihnachtsferien, fast so wie zu Hause.
In diesem Sinne wünsche ich Allen besinnliche Feiertage.
Ich wünsche Euch von ganzem Herzen Frohe Weihnachten und einen guten Rutsch ins neue Jahr. Möge es ein glückliches, gesundes und gottgesegnetes Jahr werden.
Ganz viele liebe Grüße von den fernen Philippinen
sendet Euch
Theresa Stümpel

Kommentare:

Anonym hat gesagt…

Hallo Theresa,
Danke für die ausführlichen Erfahrungsberichte deiner ersten 6 Insel-Monate.
Ich freue mich auf weitere Berichte und hoffe du kannst weiterhin gute Arbeit leisten und auch etwas für dich aus deiner Philippinischen Zeit mitnehmen ...
. . ein frohes Fest, erfolgreiches Jahr 2009 ... aus Haaren !!!

ein interessierter blog leser hat gesagt…

gibt es keine weiteren berichte mehr von deiner/eurer zeit in guimaras?!? der letzte bericht ist ja schon lange her.