Montag, 14. Juli 2008

Mitleben, mitbeten und mitarbeiten

- Mein zukünftiges Jahr auf den Philippinen
„Mabuhay“ – Ich, Theresa Stümpel (Haaren) bin Abiturientin des Liebfrauengymnasiums Büren. Das kommende Jahr wird für mich eine Herausforderung sein, in dem ich viele neue Erfahrungen sammeln werde. Ich werde als Missionarin auf Zeit (MaZ) auf einer kleinen Insel, namens Guimaras, bei den Schwestern Unserer Lieben Frau wohnen, leben und in deren Projekten mitarbeiten. Diese Insel befindet sich in der Mitte der philippinischen Inseln (Visayas). Überwiegend sind die Philippinen katholisch (80%) geprägt, außer auf der Insel Mindanao leben Muslime (4 % der Bevölkerung). Da die Insel sehr klein ist (ca. 140.000 Einwohner), habe ich dort keinen Internetzugang und muss dafür auf die Nachbarinsel Iloilo paddeln.
Zunächst möchte ich erklären, was MaZ bedeutet und was ich darunter verstehe.
Das Projekt MaZ ist in Zusammenarbeit mit anderen katholischen Orden vor 25 Jahren entstanden. „Missionar“ kommt aus dem Lateinischen und bedeutet „Gesandter“. Ich als Missionarin auf Zeit verstehe mich als Brücke zwischen den Menschen und möchte erfahren, dass wir weltweit geschwisterlich voneinander lernen können. Ich werde versuchen mich auf die Lebensart der Menschen anderer Kulturen einzulassen und mich für eine gerechtere Welt einzusetzen. Mein persönliches Anliegen ist, dass ich den Glauben neu erfahren und mich gut in die Gesellschaft integrieren werde.
Seit November 2007 bin ich in der Vorbereitung; ich habe Seminare wie z.B. „Strukturen der Ungerechtigkeit“, Asienwochenenden und „Interkulturelles Lernen“ usw. besucht. Im August, kurz vor meiner Ausreise, werde ich noch an einer Klosterwoche teilnehmen, um somit genauer die Arbeitsweisen und Prinzipien der Schwestern Unserer Lieben Frau kennenzulernen.
Voraussichtlich werden meine Aufgaben im Bereich der Arbeit mit Jugendlichen und Kindern liegen. Die Schwestern, die aus Indonesien stammen, leiten eine Grundschule, in der ich höchstwahrscheinlich auch mitarbeiten werde. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, in der Landwirtschaft zu arbeiten.
Ich habe bereits Erfahrungen in der Jugendarbeit gesammelt, beispielsweise in der KLJB als Gruppenleiterin. Zudem engagiere ich mich im Blasorchester Sintfeld-Echo und im Gospelchor. Des Weiteren gebe ich Nachhilfeunterricht.
Natürlich kostet so ein Jahr neben Ehrgeiz, Mut und Stärke auch Geld. 20% der Kosten muss ich durch einen Solidaritätskreis aufbringen. In erster Linie geht es darum, meine Arbeit und meinen Einsatz im Entwicklungsland bekannt und öffentlich zu machen. Neben finanzieller Unterstützung suche ich auch Menschen, die an mich denken und für mich beten. Ich bin gerne bereit meinen Unterstützern Rede und Antwort zu stehen und Euch durch regelmäßige Rundbriefe auf dem Laufenden zu halten.
Die Schwestern haben mich gebeten, Blockflöten mitzubringen, falls Ihr noch eine Blockflöte besitzt, die Ihr nicht mehr benötigt, bedanke ich mich für die Spende.
Ich freue mich über Euer Interesse. Ihr könnt mich per Email erreichen: MaZ.Philippinen @ web.de .
Unsere Kontodaten kann ich Euch gerne zukommen lassen. Auch besteht die Möglichkeit, Euch eine Spendenquittung auszustellen.
Schon mal im Voraus „Salamat“!

Karte: openstreetmap.org

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